Versteigerungsbedingungen

Bei Abgabe eines Gebotes zur Versteigerung gelten folgende Bedingungen:

1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig in fremdem Namen und auf fremde Rechnung.

2. Die Versteigerung erfolgt in der Reihenfolge der Katalognumerierung. Maßgeblich ist der Katalogtext. Jedoch ist der Versteigerer berechtigt, falls es ihm zweckmäßig erscheint, Positionen zu trennen, zu vereinigen, vorzuziehen, zurückzustellen oder von der Versteigerung zurückzuziehen.

3. Die zu versteigernden Gegenstände können vor der Versteigerung zu den im Katalog angegebenen Zeiten besichtigt werden. Bei der Besichtigung und Versteigerung haftet jeder Besucher für von ihm verursachte Schäden.

4. Es bleibt dem Versteigerer vorbehalten, Personen aus besonderen Gründen von der Versteigerung auszuschließen.

5. Katalogbeschreibungen erfolgen mit größter Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen des Versteigerers. Sie stellen unverbindliche Meinungsäußerungen dar und sind keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459ff BGB. Die Versteigerungsgegenstände werden versteigert wie besichtigt.

6. Der Aufruf beginnt mit dem im Katalog angegebenen Limitpreis (auch Mindestpreis genannt). Diese Limitpreise können nicht unterschritten werden. Gesteigert wird bei Beträgen bis 100 € in 5 €-Schritten, zwischen 100 € und 1000 € in ca. 10%-Schritten und über 1000 € in 100 €-Schritten. Der Versteigerer ist jedoch berechtigt, andere Steigerungsraten zuzulassen.

7. Der Zuschlag erfolgt, wenn nach dreimaligem Aufruf des Höchstgebotes kein höheres Gebot abgegeben wird. Geben mehrere Personen ein gleichlautendes Höchstgebot ab, so entscheidet das Los. Bei Uneinigkeit oder falls ein höheres Gebot übersehen worden ist, erfolgt ein erneuter Aufruf. Mit dem Zuschlag kommt ein Kaufvertrag zwischen dem Einlieferer, vertreten durch den Versteigerer, und dem Ersteigerer zustande. Nach Abschluß der Versteigerung darf der Käufer die Adresse des Einlieferers und der Einlieferer die Adresse des Käufers erfahren.

8. Der Zuschlag verpflichtet zur sofortigen Abnahme und sofortigen Bezahlung des Kaufpreises an den Versteigerer.

9. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Zuschlagpreis und dem Aufgeld von 18,9% zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19% nur auf das Aufgeld (total 22,49%). Für Saalbieter ist der gesamte Betrag sofort fällig und in bar zu bezahlen; für Fernbieter bei schriftlichem Kaufantrag innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum. Das Eigentum wird erst nach vollständiger Bezahlung übertragen.

10. Gerät der Käufer mit der Zahlung des Kaufpreises in Verzug, so verliert er seine Rechte aus dem Zuschlag. Die Positionen können dann ohne weitere Benachrichtigung auf seine Kosten auf einer der nächsten Versteigerungen versteigert werden. In diesem Falle haftet der säumige Käufer für einen Mindererlös und für die Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Versteigerungsgebühren. Auf einen eventuellen Mehrerlös hat er keinen Anspruch. Der Versteigerer ist dazu berechtigt, Kaufgelder, Kaufgeldrückstände und/oder Nebenleistungen in Namen der Einlieferer einzuziehen oder einzuklagen.

11. Reklamationen bei Erwerb durch schriftlichen Kaufantrag sind nur bei offensichtlichen Falschbeschreibungen möglich. Sie müssen dem Versteigerer spätestens 14 Tage nach der Versteigerung vorliegen. Bei anerkannten Reklamationen hat der Ersteigerer Anspruch auf Rückerstattung des vollen Kaufpreises. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen. Positionen, die mit Mängeln beschrieben sind, können wegen eines anderen Mangels nicht reklamiert werden. Besteht eine Position aus mehreren Modellen, so kann diese wegen geringer Mängel einzelner Modelle nicht reklamiert werden.

12. Schriftliche Kaufanträge (auch Ferngebote genannt) müssen bis zum Vortag der Versteigerung vorliegen. Sie werden sorgfältig bearbeitet, jedoch ohne Gewähr. Die darin genannten Preise enthalten noch nicht Aufgeld und Mehrwertsteuer. Der Versteigerer behandelt Ferngebote interessenwahrend, d.h. höchste Ferngebote werden nur soweit ausgeschöpft, um das zweithöchste Gebot um eine Steigerungsstufe zu überbieten. Zudem verpflichtet sich der Versteigerer, über schriftliche Ferngebote bis zum Zuschlag Stillschweigen zu bewahren.

13. Bei Fernbietern werden die Verpackungs- und Versandkosten als Pauschale in Rechnung gestellt. Für Sendungen innerhalb Deutschlands betragen die Kosten € 10,--, innerhalb Europas € 20,--. Hierin sind Portokosten und Versicherung bereits enthalten. Der Versand erfolgt per Postpaket auf Gefahr des Käufers.

14. Der Versteigerer kann Gebote zurückweisen, falls keine entsprechenden Sicherheiten vorgelegt werden.

15. Gerichtsstand und Erfüllungort ist für alle Beteiligten Köln.

16. Durch Gebotsabgabe oder Erteilung eines schriftlichen Kaufantrags erkennt der Ersteigerer die Versteigerungsbedingungen ausdrücklich an.

17. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleiben alle anderen davon unberührt.

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